Kredite: Kloster Santa María de La Vid


Das Programm verband das Thema des Jahres 2025 "Architektonisches Erbe: Fenster zur Vergangenheit, Türen zur Zukunft" mit dem für 2026 geplanten Thema "Gefährdetes Erbe: Wiederbeleben, Widerstand leisten, neu denken". Unter der Führung des Priors entdeckten die Teilnehmer die Kirche, den Kreuzgang, die Bibliothek und das Gästehaus des Klosters und erfuhren, wie das lebendige Erbe weiterhin das tägliche Leben und die Gastfreundschaft in der Region prägt.


Während der zwei Tage kamen Anwohner, die Klostergemeinschaft, Fachleute aus dem Bereich des Kulturerbes, öffentliche Einrichtungen und junge Fachleute zu offenen Gesprächen, runden Tischen und Führungen zusammen. Ihr Austausch beleuchtete Themen, die viele ländliche Gebiete in Europa betreffen - von Entvölkerung und Verlassenheit bis hin zum Potenzial eines vom Kulturerbe geprägten Tourismus, der Identität der Gemeinschaft und der nachhaltigen Wiederverwendung.

Credits: Monastery of Santa María de La Vid
Credits: Kloster Santa María de La Vid

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Zugänglichkeit und Partizipation: Kleine Gruppenformate, Gespräche, die für alle Altersgruppen offen waren, und Beiträge von verschiedenen Stimmen trugen dazu bei, einen integrativen Raum für Lernen und Reflexion zu schaffen. Das Programm enthielt auch Elemente, die ein jüngeres Publikum ansprachen, wie z. B. Workshops zu traditioneller Musik und Einblicke in die Herausforderungen des zeitgenössischen Kulturerbes.


Die Initiative, die sich durch eine enge Zusammenarbeit mit den Institutionen und eine sinnvolle Beteiligung der Bevölkerung auszeichnet, ist bereits in die Planung künftiger Ausgaben eingeflossen. Sie ist ein überzeugendes Beispiel dafür, wie die Europäischen Tage des Denkmals ländliche Regionen beleben, den Dialog und die Zusammenarbeit fördern und das Kulturerbe als gemeinsame europäische Ressource bekräftigen können.